Aus meiner Feder ... BÜCHER und E-BOOKS

... Beiträge in Anthologien, Magazinen, Literaturzeitschriften

... und ein bisschen Lyrik

Hier finden Sie Infos zu den Büchern und eine immer wieder mal neue Auswahl an Lesehäppchen.

 

"HerzBlutSpur – Geschichten über die BÖSE Liebe"

13 abgründige Short Storys – kriminell, mysteriös und überraschend – denn die Liebe ist nicht immer lieb ...

ISBN 978-3-7322-8473-3     BoD-Verlag 2013

Print 8,90 € / E-Book 4,99 €

Warum gräbt eine junge Frau im eigenenen Garten unvermutet einen Kinderschädel aus? Kann es gutgehen, wenn zwei Schwestern – die eine schön, die andere hässlich – den selben Mann begehren? Was passiert, wenn ein Mädchen aus Eifersucht auf Vaters neue Freundin plötzlich Hexenkünste entdeckt?

Tja, das was Sie jetzt so alles vermuten, ist wahrscheinlich falsch ... die richtigen Antworten und viele weitere spannende Geschichten finden Sie in meinem Buch.

 

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"Himmlisches  Geflügel"  

Das Lesehäppchen mit drei Storys, die Sie zum heulen bringen ... geht zumindest vielen meiner Zuhörerinnen bei Lesungen so ;-). Weihnachtliche Geschichten, garantiert was für‘s Herz!

Lieschen Müller bekommt einen Korb  – Eine alte Dame verliert ihr Portmonee und erhält dafür das Glück zurück ...

Himmlisches Geflügel  – Im Vorweihnachtstrubel rettet ein Engel ohne Flügel eine Ehe und zwei Leben ...

Lieber, guter Weihnachtsmann – Zum Fest der familiären Katastrophen kommt ganz besonderer Besuch ... durch den Kamin ...

ISBN 978-3-94-2024-23-5   Testudoverlag 2012

Print als Mini-Testudo 2,00 €

E-Book 0,99 €  www.110th.de

 

 

    Print, 8,90 €

„Zuckersüß – Gallebitter – Mausetot"

Autorengruppe Semikolon, BoD-Verlag 2011, in dieser Anthologie bin ich wie meine Kolleginnen mit jeweils mehreren Kurzgeschichten vertreten.

Meine Shortstory: „Abendessen“ / „Tante Freya und die Kunstliebhaber“  / Gartenzauber  / „Andys Astrowelt“  / „Kaktus“

 

 

  Kopfwirbelseelensturm“  

2002, limitierte Ausgabe, Hrsg.: Margit Weinzirl-Baumann u. Gabriele Coutandin

Kurzgeschichte „Der Hexenhut“  – diese Geschichte wurde mit dem 1. Platz prämiert bei der  kreisweiten Literaturausschreibung „Kopfwirbelseelensturm“, anlässlich derer die genannte Anthologie entstand.

 

 

MAGAZINE

und LITERATURZEITSCHRIFTEN:

Lingua Mystica

– Geschriebenes zum Staunen, Schaudern und Sinnieren –

November 2000,  ISSN 1438 - 7514, Berlin  /  Lyrik „Hexengesänge“


Lingua Mystica

– Geschriebenes zum Staunen, Schaudern und Sinnieren –

November 2001,  ISSN 1438-7515, Berlin  /  Lyrik „Brandzeichen“

 

      (Coverbeispiele)

HexenZeitSchrift“  

– Magazin für Naturreligion und Magie –

1990 bis 1995,    Alraune - Verlag, mit ISSN - Nummern

Für dieses Magazin war ich Mitbegründerin und ständige Autorin mit zahlreichen Sach- und Rechercheartikeln: Pflanzenheilkunde, Mythologie, weibliche Spiritualität, vorchristliches Brauchtum, Religionsphilosophie, zeitaktuelle Themen usw., sowie mit zahlreichen Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Lyrik. Das Magazin erschien von 1990 bis 1995 regelmäßig 4x im Jahr, sowie mit einem Sonderband:

  „Feste im Rad des Jahres“

ISSN 0944 - 9531

                                                                                  

„Lebensbaum“

Literarische Zeitschrift für Natur-Bewusstsein, Nr. 10, 1991, Lyrik „Verwurzelung“

 

„Zwischenwelten“

– Magazin für Naturreligion, Juni 1998

Betrachtung über die Mythologie der Tiere „Tiere der Nacht – Tiere mit Macht“, Kurzgeschichte „Body Changing“, Erzählung „Hänsel, Gretel und die Hexe – eine Hühnerstory“

 

„Zwischenwelten“ – Magazin für Naturreligion  Mai 1997

Betrachtung über Tee(trinken), Titel „Die hat wohl einen im Tee“ /  Kurzgeschichte „Ein guter Fang“

 

 „Traumtänzer“ – Magazin für phantastische Literatur

Oktober 1993, Filidh - Verlag / Kurzgeschichte „Hoffnung“ / Lyrik „Drachengesang“

 

Traumtänzer – Magazin für phantastische Literatur

November 1992, Filidh - Verlag / Kurzgeschichte „Rebellen“

 

Baphomets MerkurZeitschrift für Magie, Hexentum und Schamanismus

Juli 1991, München / Kurzgeschichte „Todsichere Spiegelmagie“

Scharf geschossen mit der Kamera. 23 Fotokrimis aus Franken.

Sie haben ein Foto-Shooting gebucht? Dann seien Sie auf der Hut – vielleicht möchte die Fotografin gar keine Bilder machen ... Sie sind Fotografin? Dann geben Sie Acht – vielleicht hat Ihr Model gar nicht vor, geknipst zu werden!  Was hier zwei Frauen wirklich wollen, erfahren Sie in meinem Kurzkrimi "Schnappschuss".   

Verlag Königshausen & Neumann
 Oktober 2015    

Print 12,80 €    

ISBN 978-3826058745

 

"Niemals oder für immer"      

Wussten Sie, dass Vampire zum Klassentreffen gehen? Oder dass die Zutaten zum Cocktail "Bloody Mary" manchmal ganz wörtlich zu nehmen sind? Und wem man nachts auf dem Friedhof begegnen kann – niemals oder für immer?

Finden Sie es heraus in diesem Lesehappen mit drei Storys! ... Vampire, mal ganz anders!

ISBN 978-3-942024-26-6    Testudo-Verlag  2013

Print als Mini-Testudo 2,00 € 

E-Book 0,99 €    www.110th.de  2013   

 

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 

   Print 12,99 €  

"Liebesgeflüster – Kurzgeschichten & mehr"

ISBN 978-3-942024-29-7    Testudoverlag 2014  

Wie gut kennen Sie Ihren Mann? Und was tun Sie, wenn er sich plötzlich verändert ...? Glauben Sie, er hat eine Affaire? Oder die Midlife-Crisis? Oder ist alles am Ende doch ganz anderes? Dreimal dürfen Sie raten! Oder besser noch lesen: Meine Story "Liebesspiele" – die Geschichte mit drei unterschiedlichen Enden! 

    

 

     Print, 8,90 €  

„Himmlisch? Teuflisch? Menschlich!“

Autorengruppe Semikolon, BoD-Verlag 2009, in dieser Anthologie bin ich wie meine Kolleginnen mit jeweils mehreren Kurzgeschichten und Lyriktexten vertreten

Meine Kurzgeschichten: „Gewitter“ / „Die Putzfrau“  / „Omas Kartoffelbrei“  / „Eine ganz normale Woche“  

Lyrik: „Gebet an Aphrodite“  / „Oben `naus und nirgends an“  /  „Wiederkehr“  / „Mond“   / „Füchsin“

 

LYRIK-ANTHOLOGIEN:

 

 

 

 

 

 

 

 

Apri 2016

PRINT:     ISBN: 9783739232836

124 Seiten, broschiert, farbige Illustrationen
Preis 11,98 Euro

Pro Exemplar fließen 3 Euro zur Spendenmasse

E-BOOK:     ISBN: 9783960285564
Für 4,99 Euro in allen Online-Shops erhältlich
Pro verkauftem Exemplar 2,50 Euro zu den Spenden

 

 

 

 

 

 

 

Bibliothek deutschsprachiger Gedichte

Ausgewählte Werke Band XIII, Realis Verlag 2013

ISBN 978-3-930048-66-3    „In Raunächten" 

 www.gedichte-bibliothek.de   

Bibliothek deutschsprachiger Gedichte

Ausgewählte Werke Band XIV, Realis Verlag 2011

ISBN 978-3-93004862-5    "Drachen"

Bibliothek deutschsprachiger Gedichte

Ausgewählte Werke Band XIII, Realis Verlag 2010

 ISBN 978-3-930048-60-1   „Artgerecht Verbündete" 

 

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– – –  Lese-Häppchen – – –

 

  Schwestern liebe  

 

Marie starrt auf den großen Fleck vor ihren Füßen. Tiefes Burgunderrot auf Schneeweiß. Daneben eine nachtschwarze Pfütze, seidig schimmernd im Kerzenlicht des Weihnachtsbaums. Marie denkt an Schneewittchen – weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz. Aber die sieben Zwerge fehlen und überhaupt – es ist nur Rotwein auf dem Wohnzimmerteppich und daneben das achtlos abgestreifte Kleid ihrer Schwester Annika.

Annika liegt oben im Gästezimmer, voll bis an den Rand. Nicht nur mit Rotwein. Marie verzieht den Mund und denkt an das Menü: Bierbraten, Klöße halbundhalb, Preiselbeer-Rotkohl, davor die Bouillon, danach die Vanillemouse, als Zwischengang ein Apfel-Zimt-Sorbet. Annika hatte alles verschlungen, zuerst das Essen, mit gierig grellroten Lippen – und dann Paul, mit nachtschattig verschlagenen Stielaugen.  Annika ist gut im Verschlingen, schon immer gewesen. Auch die andere Bedeutung des Wortes ist ihr nicht fremd. Sie verschlingt und verdreht Tatsachen solange, bis sie endgültig ihrem Willen entsprechen.

Wütend bückt Marie sich und liest das kleine Schwarze vom Boden auf, das heute Abend so kokett Annikas runde Schultern entblößt hat ... Marie kneift die Lippen zusammen und wirft den Putzlappen zurück in den Eimer. Der Wollteppich ist hin, den kann sie nur noch rot färben. Sie sammelt grimmig den Inhalt von Annikas offener Handtasche ein, der sich irgendwann über den Tisch ergossen hat. Dabei stößt sie gegen den Weihnachtsbaum, und eine Glaskugel rutscht vom Zweig. Marie flucht, als sie ihr aus den Fingern flutscht und mit hellem Klirr! auf dem Boden zerspringt. Ausgerechnet die Schönste, die sie erst vor einer Woche mit Paul auf dem Christkindlmarkt erstanden hat! Das geht auch noch auf Annikas Konto! Ebenso wie der verdorbene Abend. Marie wischt sich eine Zornesträne von der Wange. Glück und Glas – wie leicht bricht das!

Im Hintergrund dudelt noch immer Weihnachtsmusik. „Stille Nacht, Heilige Nacht ...“. Blanker Hohn – stille oder gar heilige Nächte gibt es nicht, wenn Annika irgendwo in der Nähe ist. Schniefend angelt Marie nach der Fernbedienung, drückt die Stopptaste und pfeffert das Teil dann auf den Sessel, auf den sich Annika nach dem Essen verführerisch hingegossen hatte. Marie gibt dem Sessel einen heftigen Tritt.

Als es vorhin um Sieben Sturm geläutet hatte, war ihr vor Schreck der Bratlöffel aus der Hand gefallen. Das konnte doch noch nicht Paul sein – eine ganze Stunde zu früh ... Sie war aufgeregt zur Tür gelaufen, sich eilig das Haar glättend ... Aber es war Annika. Ihre Schwester, die unangemeldet in Maries sorgsam geplante traute Zweisamkeit platzte, aufgeputzt wie ein Rauschgoldengel. Mit strahlendem Lächeln hatte sie ihr enthusiastisch „Frohe Weihnachten!“ entgegenposaunt und einen halbverwelkten Weihnachtsstern mit bröselnder Glimmerdeko hingestreckt.

Marie war wie vom Donner gerührt. Mit allem hätte sie gerechnet, aber nicht mit Annika, nicht heute Abend. Annika nämlich pflegt Familienfeste fernab von selbiger zu verbringen, durchtanzt solche Nächte lieber und amüsiert sich „jenseits spießiger Gemütlichkeit“, ihren eigenen Worten nach. Dieses Jahr musste dabei etwas schief gelaufen sein ... An der fassungslosen Marie vorbei war Annika auf goldgelackten Highheels ins Wohnzimmer gestöckelt. „Hach!“, machte sie dort, „du hast ja einen Weihnachtsbaum! Ich dachte immer, seit du alleine wohnst, stellst du keinen mehr auf ...“

Marie hatte sich auf die Lippen gebissen. Hatte sie auch nicht ... groß Weihnachten gefeiert, oder Bäume aufgestellt. Heute ist das erste Mal, seit Jahrzehnten. Und den Baum gibt es, weil es Paul gibt. Und Paul gibt es noch nicht lange in ihrem Leben. Das ist ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest. Dem im neuen Jahr ein gemeinsamer Urlaub folgen soll und nach Maries Wunsch bald auch eine gemeinsame Wohnung. Gemeinsamkeiten, die sich schnell wieder in Einsamkeiten auflösen könnten, wenn in dieser so sensiblen Phase der Annäherung Annika dazwischenfunkt.

Die hatte sich mit tragischem Dackelblick auf einen Stuhl sinken lassen und Marie mit einem Klageschwall überschüttet. „Stell dir vor, ich wollte doch ins Kabarett, mit meiner Kollegin Katja, und später noch ausgehen, du weißt ja! Und ich steh da schon in voller Montur vorm Eingang, da ruft die Katja an, sie hat akut Magendarmgrippe! Und ich ganz alleine – ach nee ... Da dachte ich, ich schau lieber bei dir rein, weil du doch abends eh immer zuhause bist, nicht?!“

Marie war schmerzlich zusammengezuckt. Klar ist sie oft zuhause, ihr Privatleben steht in diametralem Gegensatz zu dem ihrer Schwester. Diese redete schon wieder weiter. „Aber sag mal – erwartest du heute jemanden!? Das kann ich gar nicht glauben, das wäre ja was ganz Neues! Am Ende einen Mann!“ Annika lachte perlend und wies mit der schwer beringten Hand lasziv auf den mit Christrosen und Kerzen dekorierten Tisch.

Marie war beim Anblick der leeren Teller erschrocken der Braten wieder eingefallen; sie stürmte wortlos in die Küche, während Annika entspannt die TV-Zeitung durchblätterte. „Hast du noch mehr von den Ingwerplätzchen?!“, rief sie kurz darauf aus dem Wohnzimmer und Marie hörte das Klappern der leeren Keksdose. Ihre selbstgebackenen Plätzchen, die sie Paul hatte anbieten wollen, waren also auch schon in Annikas Gierschlund verschwunden ...

Aber Marie hatte grade andere Sorgen. Bis sie das nun schon sehr krosse Bratenstück aus der Röhre bugsiert hatte, schön aufgeschnitten und die Soße angedickt, war sie nass geschwitzt. Verzweiflung eroberte ihr sonst recht ruhiges Gemüt. Schon wieder einmal hatte sie sich von Annikas Dampfwalzentaktik überrollen lassen ... Wie sollte das alles funktionieren – die Knödel mussten noch gemacht werden, und vor allem hatte sie sich umziehen und hübsch zurecht machen wollen. Nichts war fertig – außer sie mit den Nerven ...

Und am Schlimmsten – was sollte sie mit Annika machen? Am Heiligen Abend die eigene Schwester vor die Tür setzen?

Weiterlesen?!

Essen hält Leib und Seele zusammen!

Oder auch nicht ...

Kriminelle Lesehäppchen & Rezepte

In Planung – mit weiteren bösen Storys rund ums Essen und den dazu passenden Rezepten zum Nachkochen!